
Hier die aktuellen Pressenachrichten zum Löwencup 2009

Letzte Ausfahrt Hamborn
Spiel zum Abschied noch einmal im Freien : Binnen fünf Jahren haben Rainer Nick und sein Team ein Turnier mit Kultcharakter aufgebaut.

Foto : TV Aldekerk
Letzte Spiel vor den Sommerfeien :
Kinder auf dem Hamborner Großfeld
Handball Magazin Ausgabe 08/2009
500 Kilo Fleisch , 350 Kilo Pommes , 4500 Bratwürstchen - logistisch sind 3000 zu verpflegende Handballer eine ebenso riesige Aufgabe wie der Spielbetrieb von 170 Mannschaften auf zwölf Feldern. Hamborn 07 , auf dem Großfeld als Deutscher Meister des Jahres 1958 ein historische Größe, sezt als Veranstalter seit 2006 gigantische Maßstäbe. Allein für die Zelte der Teilnehmer war eine Fläche von 16000 qm2 nötig.Worum es geht ? "Es zählt der absolute Spaßfaktor", sagt Turnierleiter Rainer Nick. "Das Turnier ist für alle Mannschaften die letzte Möglichkeit , die Saison ausklingen zu lassen. Nach uns gibnt es nichts mehr". Das gilt zumindest für Nordrhein-Westfalen, denn Nick & Co. laden für das letzte Wochenende vor den Sommerferien ein. Da für E-Jugendliche bis Senioren angelegte Angebot hat sich nach eigenen Angaben in Deutschland bereits zum zweitgrößten Feldhandballturnier entwicklet, an dem auch Europameister Mark Dragunski mit dem Nachwuchs des TuSEM Essen teilnahm. Dass die Partylaune nicht in einem Partyexzess umschlägt, verantwortet ein 24-köpfiges Securityteam. Die Nachtruhe ab 24 Uhr ist Nick heilig: "Wer sich nicht daran hält, hat ein Problem."
Mehr im Internet unter www.löwencup.de oder www.xn--lwencup-90a.de
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RP online vom 29.06.2009
Löwencup größtes Turnier im "Pott"
(bert) zum vierten Mal richten die Handballer der SF Hamborn 07 von Freitag, den 26. Juni bis Sonntag , den 28 Juni, den Löwencup, das mittlerweile größte Kleinfeld-Handball-turnier im Ruhrgebiet aus. Und wie schon in den beiden Jahren zuvor wurden alle bisherigen Rekorde pulverisiert.
Satte 170 Mannschaften toppen das Vorjahresergebnis von 138 Teams um Längen, insgesamt werden fast 750 Spiele auf zwölf Handballfeldern ausgetragen. Dabei werden rund 2500 Handballerinnen und Handballer vor Ort sein, und Pokale und Sachspenden an zwei Spieltagen (Samstag/Sonntag) ausspielen. Da die Platzanlage in Neumühl, auf der der Löwencup bislang stattfand , diese Kapazitäten nicht aufnehmen kann, wurde das Turnier nun auf das Gelände der Fußballer der SF (Im Holtkamp) verlegt. "Dieses Gelände wurde inzwischen renoviert und um einen Kunstrasenplatz erweitert - und ist somit ideal für die Durchführung des Löwencups", freut sich Turnier-Organisator Rainer Nick.
"Handballfete" der besonderen Art
Unterstützt wird Nick von Helge Stock und Petra Hillen, die die "Imbissmeile" betreuen, die die Versorgung der Sportler wie Zuschauer sicherstellen soll. Die sportliche Leitung übernehmen wie in den Vorjahren Michael Peter und Thomas Kazubek. "Gemeinsam mit unseren vielen Helfern, denen der größte Dank gilt, wollen wir sicherstellen, dass der Löwencup auch 2009 wieder eine "Handballfete" der besonderen Art wird. Seit Oktober 2008 laufen Panungen und Organisation - nun wird es Zeit, dass es endlich losgeht", meint Nick. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist selbstverständlich frei.
Bleibt noch ein großes Ziel, das Nick im Auge hat: "Mit knapp 1800 Personen aus den 170 Mannschaften , die bei uns zelten, haben wir nun die Marke erreicht, die uns auf Platz zwei der Turniere in ganz Deutschland katapultiert. Die Nummer eins ist zwar noch größer, hat aber auch schon 18 Jahre mehr auf dem Buckel, also mehr Erfahrung. Ziel ist ganz klar, nicht nur die Nummer eins im "Pott" zu sein, was wir jetzt erreicht haben, sondern die Nummer eins in ganz Deutschland.Und innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre können wir dieses Ziel sicher erreichen."
Ein besonderes "Schmankerl" präsentiert 07-Partner "Tengo Handball". Erstmals bringt Inhaber Udo Ingenpaß für ein Turnier eine limitierte Auflage eines Handballs heraus. Der "Spirit Handball- Löwencup Special Edition" ist gut zu erkennen - ihn ziert passend zum event ein Löwenkopf , gleichzeitig Logo der FS Hamborn 07. (siehe Bild oben)
Außerdem unterstützt 07 mit dem Turnier die Hilfsaktion "Handball hilft". Wir hoffen son einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Deutschen Krebshilfe leisten zu können", so Nick abschließend.
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Handball
Handball ohne Grenzen
Duisburg, 28.06.2009, Sven Kowalski
3000 Sportler waren beim Löwencup im Holtkamp am StartMerkwürdige Szenen spielen sich in Hamborn ab. Aus dem Ascheplatz der Kicker von Hamborn 07 ist ein großer Parkplatz geworden und selbst in der kleinsten Ecke ein Zelt versteckt. Beim vierten Löwencup, dem größten Feldhandballturnier im Ruhrgebiet, sind keine Grenzen gesetzt.
Mitorganisator Thomas Kazubek behält von der Sprecherkabine aus den Überblick über die knapp 3000 Spieler und Besucher, die sich auf den acht Kleinfeldern im Stadion tummeln. „117 Teams hab ich hier auf meinem Zettel.” Kazubek wischt sich die Stirn; schwül ist es: „Und Michael Peter hat nochmal 55 Mannschaften auf seinem Plan.”
Die tummeln sich auf dem Kunstrasenplatz. Plötzlich setzt sich die Meute hektisch in Bewegung. Ein mächtiger Platzregen ergießt sich, es kracht und blitzt. Dann die Durchsage vom Sportlichen Leiter Peter: „Die Spiele finden weiter nach Plan statt, nur mit einer Stunde Verzögerung. Bitte verlasst den Kunstrasen.”
Ungeachtet der Durchsage, werfen sich Flo und Max weiter den Ball zu. Zweimal haben die B-Jugendlichen von der HSG Vennikel-Rumeln-Kaldenhausen schon gewonnen: „Es ist ein cooles Turnier und macht richtig Spaß”, freut sich Max. Die beiden nutzen die Regenpause um nebenan im Zeltlager mit den Jungs aus der ersten Mannschaft zu feiern. Vorbei an den vielfältigsten Varianten eines Holzkohlegrills gehts zu einem großen Pavillon. Rapmusik dröhnt aus den Boxen, von einer Autobatterie gespeist. Nackensteaks wandern vom Grill auf den Teller. Ob die Jungs den Zeltplatz zufällig gewählt haben? Gegenüber sitzen die Mädels des HV Erftstadt in biergartenähnlicher Atmosphäre auf ihren Bänken. „Leider dürfen wir erst nach unserem letzten Spiel richtig feiern”, steckt Flo voller Vorfreude.
Christopher und Florian nutzen die Pause zur Regeneration. „Vom Spielen natürlich”, schmunzeln die beiden B-Jugendlichen von TuSEM Essen. Ihr Trainer ist der Stargast des Turniers. Ex-Europameister Mark Dragunski muss nur schnell nochmal nach Dinslaken. „Er hat aber gesagt, er kommt gleich wieder”, hofft Kazubek.
Der Wetterumschwung hat ihn nicht aus der Fassung gebracht. „Es läuft alles so, wie wir es uns wünschen, nur halt eine Stunde später.” Wasserstandsmeldungen aus dem Zeltlager hat Kazubek auch noch keine gehört und vor Grippeausfällen in den eigenen Teams hat er keine Angst: „Ich glaube, die werden am Ende eher heiser sein.”
Alle Ergebnisse unter www.xn--lwencup-90a.de.